Der Rollstuhl

Rollstuhl Altenpflege Krankenpflege
Der Rollstuhl ermöglicht Menschen, welche nicht mehr gehen können, sich trotzdem mobil zu bewegen. Man nennt ihn auch Rolli oder Krankenfahrzeug. Er findet häufig Anwendung in der Altenpflege. Alte Menschen, welche nicht mehr sehr sicher auf den Beinen sind, können mit ihm gefahren werden oder auch selbst fahren. In der Krankenpflege ist der Rollstuhl nicht mehr weg zu denken. Egal ob Unfallopfer, Gehbehinderte oder auch Schwangere benutzen ihn.
Jedes Gerät, welches in der Öffentlichkeit benutzt wird, muss über eine Lichtanlage verfügen – Fahrscheinwerfer, Rückleuchten und Seitenstrahler. Alle Wege für Fußgänger dürfen von Rollstuhlfahrern in Schrittgeschwindigkeit befahren werden. Sie dürfen nur von Menschen benutzt werden, welche nachweislich eine Gehbehinderung haben.

Es gibt fünf verschiedene Antriebsarten bei den Rollstühlen :

Greifreifenrollstuhl
Bei diesem Typ sind an den Rollstuhlreifen Metallreifen (sog. Greifreifen) angebracht. Dadurch kann der
Benutzer den Stuhl eigenhändig bewegen. Diese Greifreifen werden häufig aus Edelstahl, Titan oder
Aluminium hergestellt.

Handhebelrollstuhl
Wie bei dem Greifreifenrollstuhl benutzt der Rollstuhlfahrer seine Hände. Diese Rollstühle
besitzen Greifhebel mit Hebelgetrieben. Damit sich der Rollstuhl in Bewegung setzt, werden die Hebel nach
vorn und zurück gezogen.

Elektrorollstuhl
Auch E-Rolli genannt, besitzen diese Rollstühle einen Motor. Der Rollstuhlfahrer muss nur noch die
Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung bestimmen.

Schieberollstuhl
Für alle Menschen, denen es nicht mehr möglich ist ihre Rollstühle selbst zu fahren, ist der Schieberollstuhl
gedacht. Durch Schiebegriffe an der Rückenlehne wird der Rollstuhlfahrer von einer anderen Person
geschoben. Oft finden diese Stühle ihren Einsatz in der Krankenpflege und Altenpflege.

Trippelrollstuhl
Die Fortbewegung wird mittels „Trippeln“ mit den Füßen des Benutzers ermöglicht.

Bei Rollstühlen handelt es sich um Hilfsmittel. Damit die Krankenkasse die Kosten für dieses Hilfsmittel übernimmt, ist ein ärztliches Attest mit genauer Modellangabe und medizinischer Begründung erforderlich. Krankenversicherungen stellen häufig Geräte aus dem Hilfsmittelpool für die Dauer der medizinischen Anwendung zur Verfügung. Auch wenn die Krankenkassen häufig die Anträge ablehnen : jeder Bedürftige hat ein Anrecht.